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Erfolgsmotor Innovationsmanagement

Praxistipps von Werner Vetter:
Wie Sie unternehmerische Chancen besser nutzen und verwerten!

Innovationsmanagement
 

Weltweit gab es noch nie so viele neue Ideen und so rasante technologische Entwicklungen wie heute. Das bedeutet für Unternehmen einerseits ungeahnte Möglichkeiten – aber auch das Risiko, den Anschluss zu verpassen und überholt zu werden. Chance oder Gefahr? Die Antwort liegt in Ihrem Innovationsmanagement.

Wir können uns Entwicklungen und Veränderungen nicht entziehen. Sie finden statt, jeden Tag, überall – entweder mit uns oder gegen uns. Auch Unternehmen können daran nicht einfach nicht teilnehmen – aber entscheiden, ob sie diesen Prozess dem Zufall überlassen oder ihn aktiv gestalten: durch gezieltes Innovationsmanagement, das es ermöglicht, neue Chancen zu erkennen, unternehmerisch zu nutzen und zum Markterfolg zu führen.

Innovationstreiber oder Innovationsverhinderer? Sie entscheiden!


Ob das gelingt, steht und fällt mit den Menschen: Sie sind die wichtigste Quelle für die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens; alles andere, auch neue Technologien, sind dabei nur Hilfsmittel. Damit die Menschen ihr Potenzial entfalten, neue Ideen einbringen und wichtige Innovationen voranbringen können, braucht es eine Unternehmens- und Führungskultur, die es ihnen leicht macht, Altes neu zu denken und Neues zu initiieren. Soll sich Ihr Unternehmen für mehr Innovationen öffnen, ist es also mit der Ernennung eines Innovationsmanagers nicht getan.

Sieben Tipps für erfolgreiches Innovationsmanagement:


1. Machen Sie Innovationskultur zum Top-Thema für die oberste Führungsebene.

Stellen Sie als Vorstand oder Geschäftsführer zehn Prozent Ihrer Zeit dafür bereit und tragen Sie sie top down ins Unternehmen hinein: indem Sie Einzelgespräche mit Ihren Führungskräften führen, Austauschforen initiieren, Workshops mit Mitarbeitern veranstalten, die in ihren verschiedenen Rollen Innovation vorantreiben, und als Vorreiter der Innovationskultur sichtbar und glaubwürdig präsent sind.

2. Schaffen Sie eine innovationsoffene Führungskultur.

Innovative Unternehmen brauchen Führungskräfte, die Mitarbeitern Mut machen, neue Vorschläge und Ideen einzubringen, ohne negative Reaktionen oder Desinteresse befürchten zu müssen. Das geht nur, wenn diese Führungskräfte bei den eigenen Vorgesetzten auf die gleiche innovationsoffene Haltung vertrauen können.

3. Fördern Sie den Austausch.

Die besten Ideen entstehen, wenn verschiedene Denkweisen, Erfahrungen und Kompetenzen zusammen kommen. In vielen Unternehmen ist die Führungskultur jedoch stark von Kontrolle und Abgrenzung gegenüber anderen Abteilungen geprägt und steht damit der Aufstellung cross-funktionaler Teams diametral entgegen. Vor allem in stark top-down-geprägten Organisationen müssen die Führungskräfte lernen, mit diesem Kontroll- und Bedeutungsverlust zurecht zu kommen und die Vorteile des abteilungs- und themenübergreifenden Austauschs zu erkennen.

4. Schaffen Sie ein Biotop, in dem Neues wachsen kann.

Dafür braucht es einen geschützten Raum, in dem es auf fruchtbaren Boden fällt. Aufgabe der Führung ist es, jenseits der engen Grenzen des Tagesgeschäfts Kapazitäten frei zu machen, dass Menschen gemeinsam neu nachdenken können: am besten in einer Parallelorganisation außerhalb der Linie.

5. Lassen Sie neuen Ideen Zeit.

Ein (verständlicher) Kapitalfehler ist die weit verbreitete Erwartungshaltung: Ab heute sind wir innovativ und ab morgen gibt es Ergebnisse. Wenn der Baum der Ziege Schatten spenden soll, darf die Ziege nicht den Keimling wegfressen – und Zeit-, Kosten- und Erfolgsdruck ihn nicht platt machen.

6. Pflegen Sie eine konstruktive Fehlerkultur.

Leben Sie im Umgang mit Führungskräften und Mitarbeitern vor, dass es sich in Ihrem Unternehmen lohnt, aktiv zu werden, Neues zu wagen und damit ein (vorläufiges) Scheitern zu riskieren, statt auf das in vielen Firmen bewährte Karriererezept „Betriebsfrieden wahren – abwarten – mitmachen“ zu setzen.

7. Holen Sie sich Inspiration von außen.

Sich immer wieder aus sich selbst heraus zu erneuern, ist schwierig, denn die Macht der Gewohnheit ist groß, die eingefahrenen Gleise angenehm vertraut. Hier hilft es, das eigene Blickfeld durch die Perspektive von außen zu erweitern. Zum Beispiel, indem Sie mit Führungskräften und Mitarbeitern Start-ups besuchen, um sich Inspiration zu holen und für das Leichte, Schnelle, Neue zu begeistern. Oder indem Sie mit einem externen Partner wie faszinatour einen Zukunftskongress durchführen, der Vorhandenes auf den Prüfstand stellt, verborgenes Potenzial freilegt und Mitarbeiter und Führungskräfte für mehr Innovationskultur und Chancendenken öffnet.

Viel Aufwand, doch es lohnt sich. Denn auch in Unternehmen, die am Anfang noch klein, schnell und flexibel sind, werden mit der Zeit und zunehmendem Wachstum Entscheidungswege länger, Prozesse bürokratischer, Organisationsabläufe träger. Überlässt man sie damit sich selbst, werden sie zu Innovationssauriern: vom Aussterben bedroht, weil sie wichtige Entwicklungen versäumen und sich veränderten Lebens-, sprich Markt- oder Produktionsbedingungen irgendwann nicht mehr anpassen können. Eine funktionierende Innovationskultur ist also keine Luxus-, sondern eine Überlebensfrage. Und eine, die, richtig beantwortet, Ihrem Unternehmen viele neue Chancen eröffnet.


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