Best Practice Odenwald

Agile Prozesse live erleben: Die perfekte Einstimmung auf das Strategiemeeting zur Umstellung div. Führungsleitlinien!


 

Was tun, um fast 200 internationalen Anwälten die Rahmenbedingungen einer sich rapide verändernden Geschäftswelt aufzuzeigen? Wie ihnen die Themen der Zukunft erlebbar machen?

 

Vorgaben & Ziel:
Eine Strategietagung zur Umstellung div. Führungsleitlinien steht auf der Agenda unseres Kunden. Das Unternehmenskonzept des namhaften Automobilherstellers sieht vor, konzernweit die Führungskräfte aufzurufen und aufzurüttelt, um den Schritt in die Zukunft zu gehen: flache Hierarchien, das flexible Annehmen unterschiedlicher Aufgabenstellungen im raschen Wechsel, raus aus dem Silo-Denken, Nützen von Schwarmintelligenz, VUCA-Welt... in der Theorie bekannt, in der Umsetzung noch in den Kinderschuhen.

Für die einzelnen Geschäftsbereiche, wie hier der juristischen Abteilung, heißt das, konkret auf den Fachbereich zugeschnittene Ansätze zu erarbeiten und zu verfolgen, um die neuen, großen Unternehmensthemen einzuführen und umzusetzen.

Kundenwunsch war, neben der Stärkung des Teamgedankens, die Möglichkeit zum Socialicing für die internationalen Führungskräfte in lockerer Atmosphäre und vor allen Dingen das gemeinsame Feiern des Erfolgs zum Abschluss.

 

Umsetzung:
Als Einstimmung auf das anstehende Strategiemeeting im Lufthansa Konferenzhotel in Seeheim bei Frankfurt wählten wir das Programm "Kettenreaktion XXL". Hierbei erhalten viele Kleingruppen den Auftrag, jeweils eine Station einer großen Reihe zu bauen, wobei ein zu Anfang gesetzter Impuls auf unterschiedliche Arten von Station zu Station weitergegeben wird. Die Anleitungen sind sehr knapp gehalten wodurch enorm viel Freiraum für die Planung der Konstruktionen und die Abstimmung der Schnittstellen entsteht. Zur Verfügung stehen ein großes Material- und Werkzeugbuffet, eine Dekorationsecke, eine Sägestation und dreieinhalb Stunden Zeit. Dazu Räumlichkeiten für Besprechungen, gekühlte Getränke und – ganz besonders wichtig am heißesten Tag des Sommers mit 35 Grad: Sonnencreme und Pavillons, die Schatten spendeten. Der Innenhof des wunderbar gelegenen Hofgutes Hohenstein lieferte den idealen Rahmen für das Großprojekt.

Schon alleine die handwerklichen Anforderungen stellten für die teilnehmenden Damen und Herren, fast ausschließlich Juristen aus aller Welt, eine große Herausforderung dar. Die Kommunikation innerhalb der Gruppen und an den Schnittstellen zu den Nachbarstationen wurde durch kulturelle Unterschiede nicht leichter. Damit nicht genug, gab es im Projektverlauf überraschende neue Vorgaben, zum Beispiel waren plötzlich drei weitere Stationen gewünscht, für deren Bau "Personal" aus den bestehenden Gruppen rekrutiert werden musste und wenig Zeit zur Verfügung stand. Eine weitere Intervention war eine spontane "Job rotation", wobei jeweils drei Teammitglieder eine Station weiterrückten. So ging Know-how verloren, aber neues wurde gewonnen. Die Teilnehmer waren gezwungen, sich ganz flexibel, also "agil" zu verhalten, um das Gelingen des Gesamtprojektes zu sichern.

Worte wie Sabotage oder Spionage fielen, andererseits erkannten viele das Potenzial der Kooperation mit anderen Gruppen – schließlich ließ sich der Erfolg nur durch alle gemeinsam erzielen.
Die Teilnehmer hatten einen Riesenspaß am Konstruieren, Bauen und Dekorieren und bei den abschließenden Tests der Funktionalität gingen die Stimmungswogen hoch.

Die faszinatour-Trainer begleiteten und beobachteten die Gruppenprozesse und schlugen in einer abschließenden Reflexionsrunde den Bogen zur sich rasch wandelnden Geschäftswelt mit ihren neuen Anforderungen an die Führungskräfte. Es zeigte sich klar und deutlich, welche Verhaltensweisen und Eigenschaften hilfreich sein werden, um das Zukunftskonzept des Konzerns erfolgreich umzusetzen.

Dann war es Zeit für den großen Moment: die Kettenreaktion wurde ausgelöst, die Impulse liefen über unglaublich kreative Konstruktionen von Station 1 bis Station 17, wo ein Roboter unter großen Anfeuerungsrufen die letzten Schritte bis zur Ziellinie überwand und eine Flamme die Zündschnur speiste zum finalen Feuerwerk, das lautstark und weithin sichtbar den gemeinsamen Erfolg verkündete.

Bei einem Glas Sekt gratulierten sich die Teilnehmer gegenseitig und genossen das Gelingen des im Team bewältigten Projektes. Danach ging es zu einem leckeren Barbecue in die "Scheune" des Hofgutes, eine Location mit außerordentlichem Ambiente zwischen Salon und Pferdestall.

Die Verantwortlichen des Strategiekonzeptes zeigten sich begeistert vom gewählten Programm, das die brennenden Themen des Konzerns und der Abteilung perfekt abbildete und einen idealen Auftakt für die anschließende Strategietagung schuf.


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